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kurz­vi­ta

Gebo­ren 1962 in Mün­chen, besuch­te ich hier mit drei Jah­ren die soge­nann­te “Gym­nas­tik für Mut­ter & Kind“ bei Mar­ga­re­the Has­ting, die mir wegen „zu viel Phan­ta­sie“ von  Klas­si­schem Bal­lett zwar abriet, aber zehn Jah­re spä­ter lan­de­te ich dann doch beim Kin­der­bal­lett der Baye­ri­schen Staats­oper UND kam dort 1974 in den Genuß mei­ner ers­ten „gro­ßen Rol­le“ – ich durf­te unter der fas­zi­nie­ren­den Regie von Jean Pierre Pon­nel­le die jun­ge Méli­san­de in der Oper „Pel­léas et Méli­san­de“ von Clau­de Debus­sy spie­len.

Zur sel­ben Zeit ging ich damals auf´s musi­sche Pes­ta­loz­zi Gym­na­si­um in Mün­chen, bekam für mei­ne zwei­te Lei­den­schaft beim Kla­vier-Wett­be­werb des Pia­no Hau­ses Lang im Her­ku­les­saal einen Ers­ten Preis und soll­te auf Wunsch mei­ner Kla­vier­leh­re­rin Patri­cia Coo­per an´s Mozar­te­um nach Salz­burg gehen.

Aber nach mei­nem Vortan­zen an der John Cran­ko Schu­le in Stutt­gart, ging ich drei Jah­re  auf das dor­ti­ge Bal­let­tin­ter­nat, konn­te hier neben Mit­wir­kung am Staats­thea­ter Stutt­gart ers­te  Cho­reo­gra­phi­en im Klei­nen Haus zei­gen und auf mei­nen FHA an der Staat­li­chen Bal­lett­aka­de­mie 1981, folg­ten fünf Spiel­zei­ten als Solis­tin & Cho­reo­gra­phin am Ulmer Thea­ter, zwei wei­te­re am Thea­ter Kre­feld-Mön­chen­glad­bach.

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Danach woll­te ich NUR NOCH SPIELENinne­re  Hal­tun­gen, Bewe­gun­gen, Situa­tio­nen, auch ohne Spa­gat, Pirou­et­ten und gro­ße Sprün­ge erle­ben. Und obwohl ich mei­ne Spit­zen­schu­he an den Nagel gehängt hat­te, beglei­tet mich bis heu­te beson­ders fol­gen­der Satz aus mei­ner dar­auf­fol­gen­den Schau­spiel­aus­bil­dung in Mün­chen –  Ruhe ist Bewe­gung und Bewe­gung ist Ruhe“. Und ob im Schau­spiel, Tanz­thea­ter, vor der Kame­ra, vorm Mikro – es ist nicht nur immer wie­der ein ERLEBNIS, in Regungs­lo­sem Bewe­gung zu spü­ren, umge­kehrt in Akti­on Erstarr­tes zu ent­de­cken, in Spra­che Unge­sag­tes zu „erzäh­len“, die  Gren­zen  von  Spra­che und Kör­per­spra­che  inein­an­der­flie­ßen  zu las­sen, es ist jedes Mal ein Geschenk UND eine wun­der­vol­le  Arbeit…die schöns­te Auf­ga­be der Welt!

steck­brief

spiel­al­ter45 bis 55
gebo­renmün­chen 1962
augen­far­begrün-braun
haar­far­bemit­tel­braun
grös­se158 cm
kon­fek­ti­on34/36
spra­cheneng­lisch (2), fran­zö­sisch (2)
dia­lek­tebay­risch (hd), wie­ne­risch, ber­li­ne­risch
gesangalt-con­tral­to
tanzvon klas­sisch bis modern, fla­men­co, folk­lo­re, tanz­thea­ter, cho­reo­gra­phie
sportschwim­men, tai chi, qigong, yoga, jog­gen
instru­men­tekla­vier, kas­ta­gnet­ten
wohn­sitzmün­chen
wohn­mög­lich­kei­tenber­lin, coburg, frank­furt, ham­burg, mainz-wies­ba­den, new york, stutt­gart, wien, würz­burg
füh­rer­scheinklas­se 3