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kurz­vi­ta

Gebo­ren in Mün­chen, besuch­te ich hier im Alter von drei Jah­ren „auf Grund zu bän­di­gen­dem Bewe­gungs­drang“ zunächst noch in Beglei­tung die soge­nann­te “Gym­nas­tik für Mut­ter & Kind“ bei Mar­ga­re­the Has­ting. Die­se riet mir im wei­te­ren Ver­lauf – wegen „viel zu viel Phan­ta­sie“ – vom  Klas­si­schem Bal­lett  zwar drin­gend ab, aber zehn Jah­re spä­ter lan­de­te ich doch beim Kin­der­bal­lett der Baye­ri­schen Staats­oper und kam unter der fas­zi­nie­ren­den Regie von Jean Pierre Pon­nel­le 1974 in der Oper „Pel­léas et Méli­san­de“ in den Genuß mei­ner ers­ten gro­ßen – wenn auch stum­men – Rol­le, als  in Rück­blen­den auf­tre­ten­de jun­ge Méli­san­de.
Gleich­zei­tig Schü­le­rin des musi­schen Pes­ta­loz­zi Gym­na­si­ums, erhielt ich damals für mei­ne zwei­te Lei­den­schaft bei einem Kla­vier-Wett­be­werb des Pia­no Hau­ses Lang im Her­ku­les­saal in Mün­chen einen Ers­ten Preis und auf Wunsch mei­ner Kla­vier­leh­re­rin Patri­cia Coo­per soll­te es anschlies­send an´s Mozar­te­um nach Salz­burg gehen…

…aber auf ein erfolg­rei­ches Vortan­zen an der Staatl. Bal­lett­aka­de­mie John Cran­ko Schu­le in Stutt­gart, folg­ten nun drei Jah­re Bal­let­tin­ter­nat, eige­ne Cho­reo­gra­phi­en im Klei­nen Haus, Mit­wir­kun­gen am Staats­thea­ter und 1981 – mei­nen Fach­hoch­schul­ab­schluß der in der Tasche – trat ich am Ulmer Thea­ter mein ers­tes Enga­ge­ment als Solis­tin & Cho­reo­gra­phin an. Fünf Spiel­zei­ten spä­ter wech­sel­te ich dann für zwei wei­te­re an die Ver­ei­nig­ten Städt. Büh­nen Kre­feld-Mön­chen­glad­bach, bis ich…

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nur noch spie­len –  i n n e r e  Hal­tun­gen, Bewe­gun­gen und Situa­tio­nen, von nun an ohne Spa­gat, Pirou­et­ten und gro­ße Sprün­ge zum Aus­druck brin­gen woll­te…
…doch – „Ruhe ist Bewe­gung und Bewe­gung ist Ruhe“ – die­ser Satz aus mei­ner dar­auf­fol­gen­den Schau­spiel­aus­bil­dung in Mün­chen beglei­te­te mich in fes­ten Enga­ge­ments, auf Tour­ne­en, im Schau­spiel, Tanz­thea­ter, vor der Kame­ra sowie vorm Mikro… In Regungs­lo­sem Bewe­gung, in Aktio­nen Erstarr­tes ent­de­cken, mit Spra­che Unge­sag­tes aus­spre­chen und die  G r e n z e n  von  Kör­per­spra­che  und Spra­che  inein­an­der  f l i e ß e n  zu las­sen, in immer wie­der neu­en Facet­ten, auf unter­schied­lichs­te Art & Wei­sen – – – emp­fin­de ich bis heu­te als ein GESCHENK und wun­der­vol­le  AUF-GABE!

steck­brief

spiel­al­ter45 bis 55
gebo­renmün­chen 1962
augen­far­begrün-braun
haar­far­bemit­tel­braun
grös­se158 cm
kon­fek­ti­on34/36
spra­cheneng­lisch (2), fran­zö­sisch (2)
dia­lek­tebay­risch (hd), wie­ne­risch, ber­li­ne­risch
gesangalt-con­tral­to
tanzvon klas­sisch bis modern, fla­men­co, folk­lo­re, tanz­thea­ter, cho­reo­gra­phie
sportschwim­men, tai chi, qigong, yoga, jog­gen
instru­men­tekla­vier, kas­ta­gnet­ten
wohn­sitzmün­chen
wohn­mög­lich­kei­tenber­lin, coburg, frank­furt, ham­burg, mainz-wies­ba­den, new york, stutt­gart, wien, würz­burg
füh­rer­scheinklas­se 3